| Peter Putz 1954 geboren in Ebensee/Oberösterreich 1974 - 79 Hochschule für angewandte Kunst in Wien - Meisterklassen Prof. H. Tasquil und Prof. O. Oberhuber (mag. art. 1979). Zusätzlich Studien der Architektur (Techn. Hochschule Wien), Sozialarbeit und Film an der Hochschule f. Musik und darstellende Kunst Wien. 1977 - 78 Hochschule für bildende Kunst in Poznan/Polen. Auslandsstipendium Neben Graphikstudium vor allem Arbeit an Animationsfilmen. Der dabei entstandene Film OBUWIE wird zu internationalen Filmfestivals eingeladen und mehrfach ausgezeichnet. 1979 Gründung der Bild-Manufaktur-Traunsee und Herausgeber der Bild-Text-Sammlung "Der Traunseher" gemeinsam mit Hans Kienesberger und Walter Pilar. Die Bild-Manufaktur-Traunsee (BMT) versteht sich als unabhängige Produzentengruppe mit der Zielsetzung, bildende Kunst und Literatur in neuen Formen zu vermitteln. "Der Traunseher" publiziert eine große Anzahl von Graphiken, Plakaten Texten und Materialien in vielen Variationen und Formen. Seit 1984 Lehrbeauftragter für Film (Real- und Animationsfilm) an der Universität Klagenfurt 1988 DAS EWIGE ARCHIV wird nach 7-jähriger Vorbereitungszeit im Museum moderner Kunst in Wien präsentiert. "Ein Archiv, eine Sammlung, ein `Museum im Koffer´, das der massenmedialen Bildwelt zu Leibe rückt" (Gottfried Fliedl) DAS EWIGE ARCHIV wird mit dem Preis der Bundeshauptstadt beim Graphikwettbewerb Innsbruck 1988 ausgezeichnet. 1988 - 89 "artist in residence" an der Concordia University in Montreal/Canada. (Forschungsstipendium des BM f. Wissenschaft und Forschung) Arbeit am Film "Mont Real" gemeinsam mit Barbara Putz-Plecko. Zahlreiche Vorträge über österreichischen experimentellen Animationsfilm und eigene Arbeiten an mehreren Universitäten und dem National Film Board of Canada. "Mont Real" wird zu mehreren internationalen Filmfestivals eingeladen und an der Cinemathéque in Montreal gezeigt. Preis für den besten Experimentalfilm beim Festival der Nationen. 1989 Assistent von Prof. O. Oberhuber an der internationalen Sommerakademie für bildende Kunst in Salzburg. 1990 6-monatiger Aufenthalt in Paris in der Cité Internationale des Arts. Hauptsächlich Arbeit am Film "Paris-Paname" - einer komprimierten Verarbeitung der Ereignisse in Paris während des Aufenthaltes. "Paris-Paname" wird bei zahlreichen Filmfestivals gezeigt. (AVE Arnhem/NL 1991; New Vision Glasgow/UK; Neubrandenburg/D 1993 u.a.) 1991-1995 Mitarbeiter der Digitalen Graphik des ORF in Wien, Schwerpunkte der Arbeit: Adaption des Szenarienstudios für Animation und Realaufnahmen; Produktion einer Reihe von Signations in verschiedenen Techniken. 1992 -95 Mitglied des internen Redesign-Teams des ORF und Zusammenarbeit mit Neville Brody. Mitarbeit an der Neugestaltung des Erscheinungsbildes des ORF. Schwerpunkt: Projekt DAS EWIGE ARCHIV 1994 Fertigstellung des Buches DAS EWIGE ARCHIV · Virtual Triviality 1995 Präsentation von Virtual Triviality im Kunstraum Wien, Museumsquartier · Messepalast Seit 1995 Studio für Medien · Grafik und Kunst in Wien, Schwerpunkt Mediendesign und freie Medienkunstprojekte Ausstellungen (Beteiligungen) 1976 Secession Wien (B), gem. mit Th. Reinhold und R. Wölzl 1978 Universitätsgalerie Poznan/Polen Galerie Forum Wels 1982 Kulturhaus Graz (Serienporträts) 1983 Galerie der AK, Klagenfurt Kammerhof Gmunden 1984 Künstlerhaus Klagenfurt (gem. mit B. Plecko-Putz) 1985 Neue Galerie Wien Ljubljana, YU (B) Mostra Trieste, I (B) 1987 Landesgalerie Klagenfurtw 1988 Museum moderner Kunst, Wien (DAS EWIGE ARCHIV), Katalog Graphikwettbewerb Innsbruck (B) Secession Wien (B) Galerie Bastille , Paris (B) 1989 Mainfilm St. Laurent, Montréal/Canada Künstlerhaus Klagenfurt (B) 1990 Cité Internationale des Arts, Paris (B) 1992 Galerie an der Stadtmauer, Villach (B), Katalog Dreiländerbiennale INTART Klagenfurt, Udine (B), Katalog DRAU - GRAU - SCHÖN, Künstlerhaus Klagenfurt, (Kurator T. Zaunschirm, Gestaltung C. Kolig) (B), Katalogbuch 1993 Österr. Graphikwettbewerb Innsbruck, 1994 Süße - Dauer - Süd" Künstlerhaus Klagenfurt Fotogalerie Monfalcone 1995 Präsentation von Virtual Triviality im Kunstraum Wien, Museumsquartier · Messepalast 1996 Krieg" Künstlerhaus Klagenfurt Auszeichnungen (Preise) 1978 Preis beim gesamtpolnischen Filmfestival in Bydgoszcz/Polen Preis beim internationalen Kurzfilmfestival Linz 1979 2 Auszeichnungen bei Filmfestivals in Polen und Österreich 1982 "Theodor-Körner-Förderungspreis" für bildende Kunst 1985 Talentförderungsprämie des Landes Oberösterreich für bildende Kunst 1986 1. Preis beim Plakatwettbewerb "Kärnten" 1988 Preis der Bundeshauptstadt Wien - Österreichischer Graphikwettbewerb Innsbruck 1988 1. Preis "Berndorfer" Linz 1990 1. Preis für den besten Experimentalfilm beim Festival der Nationen 1992 1. Preis Videowettbewerb Universität Salzburg "Zeitung als Alltagskunstwerk" 1993 Österr. Graphikwettbewerb Innsbruck, Preis f. "Rollende Angriffe-Nervöse Märkte" Filme und Videos 1978 OBUWIE (Zeichentrick) 16 mm, SW, 2 min., opt. Ton 1987 GELATI PER TUTTI (Zeichentrick) 35 mm, Farbe, 5 min. TV-MONTEZUMA (Pixillation, div. Techniken) 16 mm, Farbe, 3.5 min., Magnetton THE SECRET LIFE OF PLANTS (Pixillation) 16 mm, Farbe, 2 min., Magnetton 1988/89 MONT REAL (Kombination Real- und Animationsfilm) 16 mm, Farbe, 20 min., opt. Ton 1990 PARIS - PANAME , 16 mm Farbe, nachbearbeitet a. Video, 6 min. U-matic HBand; Musik Fred Frith 1991 IHRE IDEE FÜR ÖSTERREICH oder IHR GLÜCKSBUCHSTABE VON HEUTE oder IN ÖSTERREICH LIEBE ZU KÄRNTEN IMMER STÄRKER Video, 2 min., Ton Vokalensemble VOX NOVA, Leitung Bruno Strobl 1993 L'ÂGE D'OR II 16 mm, col., 3 min. Animation, Kamera, Schnitt: Peter Putz, Musik: Helmut Stadlmann. 1995 Hier ist es schön Video für Opera buffa (M: Bruno Strobl, Libretto Manfred Moser) 3 x 5 min.; gem. mit Rupert Putz
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